ISV-Fußballer beim Jubiläum in Hochform

Am Freitagabend holte zudem unsere Damenmannschaft in einem 7er-Feld einen tollen zweiten Platz. Der Sieg gegen verlustpunktfrei an die Sportfreunde Gellendorf.

 

Am Samtagmorgen fand das Masters durch die Turniere der E1 und D1 eine tolle Bereicherung. Leider gelang es dem ISV-Nachwuchs nicht, bei den Erfolgen der Großen mitzuhalten. Speziell die D1 erlebte mit Platz acht einen ´schwarzen Tag`. Im Anschluss an die Vorrundenbegegnungen der A-Junioren und Senioren am Nachmittag übernahm abends dann unsere Dritte das Kommando und setzte sich nach einem knappen 1:0-Halbfinalsieg gegen SW Esch im Finale gegen Westfalia Hopsten mit 2:1 nach Neun-Meter-Schießen durch. Parallel zum Turnier der dritten Herren fand außerdem noch das geschätzte Turnier der Altliga statt, bei dem das spätere gemütliche Beisammensein mindestens einen genauso hohen Stellenwert hatte wie der faire sportliche Wettstreit. Doch die Krönung aus ISV-Sicht sollte am letzten Masters-Tag noch folgen...

 

Denn zunächst gewann unsere A-Jugend die dreizehnte Auflage des Schwäbisch-Hall-Cups, gleichbedeutend mit der insgesamt 34. Auflage des großen A-Junioren-Turniers. Nach einem 2:0-Halbfinalerfolg gegen Borussia Emsdetten gab es im Endspiel das Wiedersehen mit dem SC Spelle-Venhaus. Gegen die Emsländer kassierte man im letzten Gruppenspiel – zu dem Zeitpunkt stand des Weiterkommen jedoch schon fest – eine deutliche 0:3-Niederlage. Im Finale allerdings revanchierte sich die von Kevin Gütt und Pascal Teepe betreute Truppe und sicherte sich den Triumph in einer bis zum Schluss spannenden Partie mit 4:2. Über die Ehrung des besten Spielers durfte sich als ´Trost` ein Akteur des Finalisten freuen. Zum besten Torwart wurde der Schnapper aus Emsdetten gewählt.

Und als wäre das nicht schon schön genug, setzte unsere Erste dem Wochenende die Krone auf und angelte sich wider Erwarten den Veltins-Cup. Trainer Heiko Becker, der den Siegeszug seiner Schützlinge urlaubsbedingt nur im ISV-Ticker verfolgen konnte, war wohl selbst dezent überrascht, da seine Jungs bislang nicht unbedingt als Hallenfüchse aufgefallen waren. Und gleich zum Auftakt hatte es gegen die starken Preußen aus Lengerich eine glatte 0:5-Klatsche gesetzt, die das Team um Coach Stefan Gütt jedoch dazu veranlasste, sich mal kurz zu besinnen, was denn der eigene Anspruch sei. Die interne Aussprache wirkte zum Glück. Denn danach gewann die Erste – wenn auch teilweise mit etwas Glück – die restlichen drei Gruppenspiele und zog ins Minimalziel ´Halbfinale` ein. Dort bezwang man die bis dato unter Neu-Trainer Vladan Dindic überzeugenden Laggenbecker überraschend deutlich mit 4:1 und sah sich schließlich im Finale erneut Preußen Lengerich gegenüber, die einen glatten Durchmarsch hingelegt hatten. Doch dieses Mal verteidigte unsere Erste das Spiel des Gegners viel besser und zeigte sich selbst in Person von Mischa Bischoff – nach indirektem Freistoß – und Maxi Walkenhorst – per feinem Heber – effizient vor dem Tor. 2:0-Endstand – Sieg!!!

Tim Kipp und Dominic Dohe konnten sich nach der Finalpleite immerhin ´Bester Torwart` und ´Bester Torschütze` nennen. Dohe gewann dabei das Ausschießen gegen drei Mitbewerber. Zum besten Spieler wurde Geburtstagskind Jarmo Knüppe vom SC Dörenthe gewählt, der mit seinen nun 37 Jahren immer noch ganz feinen Hallenfußball zeigte.

 

Besonders berührend war am späten Sonntagabend die Ehrung von ISV-Urgestein und Hallensprecher Wolfgang Bauschulte. Bauschulte war es gewesen, der im Jahre 1981 das ISV-Masters ins Leben gerufen und ´seinem` Turnier seitdem ununterbrochen die Treue gehalten hatte. Als ISV-Vorsitzender Volker Schwabe Bauschulte in einer Laudatio stellvertretend für seine Verdienste rund um das älteste Hallenfußballturnier im Fußballkreis Tecklenburg würdigte, kam er zu dem Schluss, dass der angekündigte Abschied doch noch ein bisschen warten könne. Die Zuschauer gaben mit ihrem Applaus das entsprechende Statement ab und als Bauschultes Ehefrau von der Tribüne „Mach weiter!“ rief, konnte es keine zwei Meinungen mehr geben.

 

Lieber Wolfgang, die ISV und dein Masters brauchen dich! Wir sehen uns hoffentlich im nächsten Jahr wieder!

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