
Jawohl, Ihr habt es geschafft: mit 8.042 Toren beim 16. Sparkassenfestival wurde eine neue Marke im internationalen Handballsport gesetzt. So viele Tore sind noch nie zuvor bei einem Handball-Event innerhalb von 48 Stunden gefallen. Dafür danken wir allen Teilnehmern des Sparkassenfestivals 2001.
Wir erinnern uns: in den Jahren zuvor kämpften wir immer mit der 7.000-Tore-Grenze und so riefen wir Euch im Juni 2001 auf, diese Marke zu schaffen.
Da wollten wir natürlich besonders gut vorbereitet sein: Ein riesiger Licht spendender Heliumballon vom Technischen Hilfswerk beleuchtete freitags während des Mitternachtsturniers die komplette Sportanlage, so dass der Spielbetrieb sicher gestellt werden konnte. Das minutengenaue PC-Programm wurde im Vorfeld nochmals durch unseren Sponsor Keeve Informations-Systeme verfeinert, so dass eine Zwischenstandsabfrage jederzeitig möglich war.
Beflügelt von den permanenten Anfeuerungsrufen der 3.500 Teilnehmer konntet Ihr das Ziel deutlich übertreffen. Ständig gab Turniersprecher Heiner Beermann die Zwischenstände durch und sorgte somit für weitere Motivation bei den Spielern. Am Samstagabend hieß der Zwischenstand sage und schreibe 4.999 Tore.
Pfiffige Handballer konnten schon jetzt hochrechnen: Bei den verbleibenden 33 Spielrunden am Sonntag mussten auf den 13 Spielfeldern pro Partie gerade einmal 5 Tore geworfen werden, um das Ziel zu erreichen. Das sah wirklich gut aus, zumal die Finalspiele in allen Altersklassen durchaus auch mal in der Verlängerung oder mit 7m-Werfen enden. Die Freude war groß und dementsprechend konnte dann schon mal auf den Partys für Jung und Alt ein wenig "vorgefeiert" werden.
Um 14.45 Uhr am Sonntag war das 7.000ste Tor bereits erzielt. Thomas Bock vom Nachbarverein HCI konnte sich als Jubel-Schütze über ein Turnier-T-Shirt freuen.
Sonntags um 16.30 Uhr war es dann so weit. Turnierleiter Maik Bolsmann verkündete voller Stolz die Endsumme von 8.042 Toren. Die von der Guinness-Buch-Redaktion geforderten offiziellen Beobachter Bürgermeister Otto Lohman, Sparkassendirektor Karl Derikartz und ISV-Vorsitzender Ludger Althaus freuten sich genau so mit Ihm wie die ausgelaugten Turnierteilnehmer.
So stand die letztjährige Siegerehrung unter einem ganz anderen Stern, als in den Jahren zuvor. Alle waren doch irgendwie Sieger und die Pokalübergabe in den einzelnen Spielklassen geriet ein wenig in den Hintergrund.
|