Von Henning Meyer

Bolsmann sieht einen "gewissen Kultstatus"

Ibbenbüren. Auch wenn das Wetter nicht immer so mitmachte, wie man es sich bei der ISV vielleicht gewünscht hatte, am Ende waren die Organisatoren des Kleinfeld-Handballturniers im Stadion Ost mit der Veranstaltung hochzufrieden. "Es ist wirklich sehr gut gelaufen. Wir sind rundum zufrieden", so Organisator Maik Bolsmann. Von den gemeldeten 314 Teams traten im Endeffekt 311 an; von den zehn Absagen wurden sieben durch spontan gebildete Spielgemeinschaften überzähliger Akteure gebildet. "Das zeigt doch, dass unser Turnier schon einen gewissen Kultstatus hat. Vereine reisen mit mehr Spielern an, als sie eigentlich brauchen - nur, um eventuelle freie Plätze noch einzunehmen", so Bolsmann.
Auch von den sportlichen Leistungen her war es ein gutes Turnier, auch wenn es für die gastgebende ISV am Ende nur einen Sieg gab. Den feierte mit der männlichen E-Jugend dafür eines der jüngsten Teams im Turnier. Entsprechend stolz wirkte Henning Althaus dann auch, als er den Siegerpokal überreicht bekam. Zufrieden durften auch die männlichen A-Junioren der ISV sein, die sich am Ende auf einem immer noch guten 3. Rang wiederfanden, hinter Sieger TuS Jöllenbeck und dem MSV Duisburg.
Besonderes Augenmerk wurde am Wochenende auf die 1. Mannschaft der ISV gerichtet. Das Regionalliga-Team von Trainer Hubertus Neuhaus präsentierte am Samstag und Sonntag im Sportzentrum Ost alle seine Neuzugänge und sich selbst auch in guter Spiellaune. Sowohl Kim Pansing als auch Gabriel Huesmann, Dennis Richter, Andreas Hüsener und Cord Cielejewski waren zugegen und ließen berechtigte Hoffnungen auf eine gute nächste Saison aufkommen. Sie belegten am Ende den 2. Platz in der obersten Herren-Klasse. Verdienter Sieger dieser Kategorie wurde das Team von Sparta Münster, trainiert vom Ex-Ibbenbürener Rolf Raupach.
Was Maik Bolsmann aber auch freute, war die Tatsache, dass es an allen Turniertagen und in den -Nächten ruhig blieb. "Wir hatten den Wachdienst extra noch aufgestockt, aber das war im Endeffekt überhaupt nicht nötig", so Bolsmann weiter. Und auch mit dem Wetter kamen die Ausrichter ganz gut zurecht, trotz einiger Schauer. "Wir hatten lediglich eine Unterbrechung", so Maik Bolsmann. Und die hatte auch nur ganze 30 Sekunden gedauert.


Quelle: westline (IVZ), 2004-06-21
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